SO. 22.08.21 Sinfonietta Köln

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Das bekannte Kammerorchester aus Köln mit Solist Arash Rokni am Klavier, Dirigent: Cornelius Frowein mit Werken von W. A. Mozart, J. S. Bach, B. Bartok, F. Mendelssohn

Das Kammerorchester Sinfonietta Köln wurde 1984 gegründet und gehört heute zu den profiliertesten Ensembles seiner Art. Unter der Leitung von Cornelius Frowein begann das Orchester bereits ab 1987 sich intensiv mit Fragen der historisch informierten Interpretation von Musik des 18. Jahrhunderts auf modernen Instrumenten zu befassen. Es gehört somit zu den ersten Klangkörpern, die diesen heute von zahlreichen Orchestern praktizierten Weg beschritten. In den Interpretationen verschmelzen die Besonderheiten der musikalischen Ästhetik und Klangsprache des 18. Jahrhunderts mit den Bedingungen modernen Instrumentariums und des heutigen Konzertlebens auf eine von der Kritik immer wieder mit besonderer Anerkennung beurteilten Weise. Gleichwohl vermeidet das Ensemble jede Einseitigkeit. Zum Repertoire gehören die großen Werke der Romantik ebenso wie Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Sinfonietta Köln erteilte mehrfach Kompositionsaufträge und bringt immer wieder Werke zur Uraufführung. Diese Vielseitigkeit des Repertoires ist durch zahlreiche Rundfunkaufnahmen und CD-Produktionen mit Werken von J.S.Bach, C.P.E.Bach, J.Chr.Fr.Bach, J.Chr.Bach, G.F.Händel, A.Vivaldi, T.Albinoni, M.G.Monn, J.Haydn, W.A.Mozart, F. Mendelssohn, N.W.Gade, E.Grieg, L.Janacek, H.Wolf, C.Debussy, O.Respighi, B.Blacher, G.v.Einem, W.Gieseler, Ph.Glass, F.W.Hans, A.Vassiliev u.a. dokumentiert. In der Arbeit der Sinfonietta Köln vereinigen sich die Qualitäten eines Kammermusikensembles mit denen eines großen Orchesters. „Kammermusikalische Klangsinnlichkeit und feinste Phrasierung“ (Rhein Zeitung) werden dabei von der Kritik ebenso hervorgehoben wie „mitreißende Klangfülle und große sinfonische Geste“ (Westfälische Rundschau) sowie „intensiv ausgekosteter Schönklang“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Die Sinfonietta Köln ist regelmäßig zu Gast bei namhaften Festivals – darunter Schwetzinger Festspiele, Mozartfest Würzburg, Augsburger Mozartsommer, Flandern Festival, Ostbelgien Festival, Muziek Biennale Niederrhein, Niederrhein Musikfestival, Stagione Estiva Parma, Maggio della musica, Summerwinds. Zahlreiche Auslandsgastspiele führten das Ensemble unter anderem nach Rom, Neapel, Monte Carlo, Moskau, Shanghai und Hangzhou.

Arash RokniArash Rokni, Klavier Der iranische Pianist Arash Rokni begann im Alter von 7 Jahren, sich mit dem Klavier auseinanderzusetzen, und erst im Alter von 15 Jahren erhielt er regelmäßigen Klavierunterricht. Das Interesse seiner Eltern an persischer Musik und Lyrik, aber auch an europäischer Musik, prägten ihn frühzeitig. Stationen seiner Ausbildung waren in Armenien die Lehrer Giorgi Raphaelowitch Avanesov und Ashot Ghazarian und später als Student an den Musikhochschulen in Leipzig Markus Tomas und in Köln Claudio Martinez Mehner und Nina Tichman. Im Fach Kammermusik wird er zusätzlich von Anthony Spiri betreut. Arash Rokni arbeitete bei verschiedenen Gelegenheiten ebenfalls mit Ferenc Rados, Rita Wagner, Andreas Kemenes, Andreas Staier und Robert Levin zusammen. Er spielte Konzerte u. a. in der Elbphilharmonie, im Schumann Saal Düsseldorf, NDR Kleiner Sendesaal und im Gewandhaus zu Leipzig. Seine Konzerte werden ab April von MDR, NDR und WDR übertragen. Arash Rokni war Teilnehmer verschiedener Festivals und Wettbewerbe im Iran, Armenien, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Dänemark, Frankreich und der Schweiz. Er ist Preisträger beim "Aarhus International Piano Competition" sowie beim „21. Johann Sebastian Bach Wettbewerb“ in Leipzig, wo er den zweiten Preis sowie den Publikumspreis erhielt. Seine Debut CD erscheint in November 2020 bei Ars Production und wurde auf Fortepiano und auf modernem Flügel eingespielt. Die CD wurde für den Opus Klassik 2020 nominiert. Im Bereich der Kammermusik arbeitete er mit verschiedenen Musikern. Zusammen mit der Pianistin Julia Polinskaja gründete er das Klavierduo "Noema" und sie spielten Konzerte in Deutschland und Spanien. Durch sein Interesse an der Aufführungspraxis des 18. Jahrhunderts begann er, Fortepiano bei Gerald Hambitzer zu studieren und wurde zusätzlich von Michael Borgstede (Cembalo) in Köln betreut.

Programm:

W. A. Mozart Mailänder Quartett (Quartettsinfonie) D-Dur KV 155
J. S. Bach Concerto d-Moll BWV 1052 für Klavier und Streichorchester
B. Bartók Ungarische Bauerntänze (Bearbeitung für Streichorchester von C.Frowein)
F. Mendelssohn Streichersinfonie h-Moll 

Mit freundlicher Unterstützung:

Logo Geske Stiftung

 

Beginn:

Spielort:

Eintrittspreise:

18:00 Uhr Anneliese-Geske-Haus, Gustav-Heinemann-Straße 1a, Erftstadt-Liblar Erwachsene: 22,00 Euro
Mitglieder: 19,80 Euro
Schwerbehinderte: 17,60 Euro
Ermäßigt: 11,00 Euro
Ermäßigung für Kinder u. Jugendliche bis 18 Jahre, Schüler u. Studenten bis 27 Jahre, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, Schwerbehinderte – bei Vorlage des Ausweises
      

 

Gelesen 281 mal Letzte Änderung am Montag, 24 Mai 2021 11:04