noch § 8
Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorsitzenden schriftlich unter Angabe der Tagesordnung spätestens eine Woche vorher.

Den Vorsitz in der Versammlung führt der Vorsitzende, bei dessen Verhinderung einer seiner Stellvertreter.

Eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist in allen auf der Tagesordnung stehenden Punkten beschlussfähig, soweit zwei Drittel der Mitglieder anwesend sind. Wird diese Zahl nicht erreicht, so ist eine neue Mitgliederversammlung einzuberufen, die unmittelbar folgen kann.

Die auf diese Weise einberufene zweite Mitgliederversammlung ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. In der Einladung zur Mitgliederversammlung ist jedoch auf diese Möglichkeit hinzuweisen.

Bei Abstimmung hat jedes Mitglied eine Stimme. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst, soweit diese Satzung nichts anderes vorschreibt.

Die Beurkundung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorsitzenden beziehungsweise einen stellvertretenden Vorsitzenden mit einem weiteren Mitglied des Vereins.

Beschlüsse über Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins können nur gefasst werden, wenn mindestens zwei Drittel aller Mitglieder in der Versammlung anwesend sind; sie bedürfen einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen. Bei Beschlussunfähigkeit der Versammlung ist ebenfalls eine neue Mit­gliederversammlung einzuberufen.

Beschlüsse über Satzungsänderung oder die Auflösung sind nur möglich, wenn die entsprechende Tagesordnung einen diesbezüglichen Hinweis enthält.

Der Vorstand kann außerordentliche Mitgliederversammlungen jederzeit einberufen. Er muss sie einberufen, wenn dies von mindestens einem Fünftel der Mitglieder schriftlich unter Angabe der Gründe begehrt wird.

Die Mitglieder können sich mit schriftlicher Vollmacht vertreten lassen, soweit es sich um juristische Personen handelt. Natürliche Personen können mit schriftlicher Vollmacht ein weiteres Mitglied vertreten.

Wahlen, Wahlvorschläge und Abstimmungen können geheim oder durch Zuruf erfolgen. Bei Einspruch durch ein Mitglied sind sie in jedem Fall geheim durchzuführen.

Bei der Wahl gilt derjenige als gewählt, der die meisten Stimmen auf sich vereinigt. Bei Stimmengleichheit ist der Wahlvorgang zu wiederholen. Bei Abstimmungen gilt Stimmengleichheit als Ablehnung.

§ 9
Anträge und Satzungsänderungen sind dem Vorstand einzureichen. Der Vorstand hat diese Anträge nach Prüfung der nächsten Mitglieder­versammlung zur Entscheidung vorzulegen.

§ 10
Im Falle des Ausscheidens von Mitgliedern sowie bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins findet ein Ersatz von etwaigen Zuwendungen an den Verein sowie eine Verteilung von Vermögen an die Mitglieder nicht statt.

§ 11
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer für diesen Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins nach Begleichung etwaiger Schulden an die Stadt Erftstadt, die es unmittelbar und ausschließlich für gemein­nützige mildtätige Zwecke zu verwenden hat.

Ein Beschluss über eine solche Verwendung des Vermögens darf erst nach Einwilligung des zuständigen Finanzamtes ausgeführt werden.

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