MI. 15.08.18 | Filmschauplätze
| Live-Musik, Open-Air Kino
Wirtschaftspark Erftstadt
Beginn: 17:00 Uhr

Gemeinsam mit den örtlichen Vereinen Jazzin‘ Erftstadt, Kulturhaus, Kulturkreis Erftstadt, Köttinger Dorfleben, Künstlerforum Schaufenster und Szene ´93 bietet die Stadt Erftstadt ab 17 Uhr ein Sommerfestival - auch mit Angeboten für Kinder und Jugendliche - sowie vielfältiger Live-Musik auf der professionellen Bühne.

Dort begeistern unter anderem „Refugee Szene Collective“ mit eingängigen HipHop Sounds. Eröffnen werden „Pelemele“, die seit Jahren als rockige Band für Kinder und Erwachsene in der Region jedes Publikum begeistern. Genau wie Anne Haigis; sie gehört zu den wichtigsten deutschsprachigen Stimmen ihrer Generation. Radiohits und gefühlvolle Songs, die Geschichten erzählen, bestimmen ihr mitreißendes Repertoire. Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt.

Gegen 22.00 Uhr wird der Film des franz. Humoristen Manouchehr Tabib „Nur wir drei gemeinsam“ gezeigt. Im Film erzählt Tabib (alias: Kheiron) auf humorvolle Weise die Geschichte seiner Familie, die zur Zeit der iranischen Revolution aus dem Iran nach Frankreich geflohen ist. Die Geschichte beginnt Im Iran der frühen 1960er Jahre, wo Hibat als eins von zwölf Geschwistern in einer ländlichen Gegend des südlichen Irans aufwächst und lernt, sich gegen seine Geschwister durchzusetzen. Später wird er als Jurastudent gemeinsam mit zwei seiner Brüder vom Schah-Regime wegen Aufruhrs zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt, während der er in Einzelhaft genommen und gefoltert wird, weil er sich weigert, einen Keks zu essen, der den Gefangenen im Auftrag des Schah überreicht wird. Als er aus dem Gefängnis entlassen wird, lernt er die Krankenschwester Fereshteh kennen und verliebt sich in sie. Er überzeugt ihren offenbar sehr traditionell-konservativ eingestellten Vater trickreich, dass die beiden heiraten dürfen. Sie bekommen einen Sohn und fliehen vor den Folgen der islamischen Revolution als Familie unter dem Motto „Nur wir drei zusammen“ auf einer abenteuerlichen Route über Kurdistan in die Türkei. Schließlich erhalten sie politisches Asyl in Frankreich, wo sie in einer schäbigen Vorstadt vom Paris unterkommen. Dort helfen ihnen die Erfahrungen der Flucht, die bis dahin zerstrittenen Bewohner zu vereinen und das Viertel aufzuwerten.

Spielort:

Wirtschaftspark Erftstadt, Ecke Otto-Hahn-Allee/Albert-Einstein-Ring

Der Eintritt ist frei